Vorbereitung der Teams für den Würzburger Startup Preis 2020

Am 18. November ist es soweit – der Würzburger Startup-Preis geht in die 5. Runde! Auf unserem Facebook-Kanal @Gründen.Würzburg haben wir bereits die nominierten Teams vorgestellt, nun haben wir bei den Start-ups nachgefragt, wie die Vorbereitungen laufen.

Was würdet ihr mit dem Preisgeld machen?

Hier sind sich die Teams überwiegend einig: Das Preisgeld soll ins Unternehmen fließen.

Die Radboten würden das Geld in die Schnittstellenprogrammierung ihres neuen Projekts WüLivery investieren. WüLivery ist das nachhaltige Same Day Delivery Angebot für den Würzburger Einzelhandel, welches u.a. in Kooperation mit der Stadt Würzburg initiiert wurde.

Level 3 benötigt das Preisgeld für ihren Umzug in die neuen Büroräume „und vielleicht bleibt ja auch noch was für eine kleine Weihnachtsfeier übrig.“ Ein schöner Ansatz, wie wir finden!

Cineamo möchte das Geld u. a. für Marketingausgaben verplanen: “If you can raise money, raise money! Denn Geld ist die Startbahn, um das Unternehmen abheben zu lassen. Mehr Geld verlängert die Startbahn und erhöht damit unsere Chancen.“ Safeteegolf zieht mit und würde das Geld in die Produktentwicklung investieren.

InstiKom würde – gäbe es kein Corona – eine kleine Feier veranstalten, aber hauptsächlich soll das Geld in die Entwicklung ihrer Plattform fließen.

Beim Darum Verlag wird Marketing und Produktentwicklung vorangetrieben: „Ein neues Buch in Angriff nehmen – es wäre ein schöner Druckkosten-Zuschuss. Und ein bisschen was würde ich gleich in Werbung für das bald erscheinende Buch „Die Rettung“ investieren. Das erscheint Ende November. Fürs Weihnachtsgeschäft würde ich dem Buch viel Aufmerksamkeit wünschen.“

Wie bereitet ihr euch auf euren Pitch vor?

Hier lautet die Devise: Üben, üben, üben! „Seit ungefähr einer Woche wissen wir, dass wir in der Kategorie Local Hero nominiert worden sind, deshalb haben wir uns mächtig ins Zeug gelegt und den Pitch selbst immer wieder geprobt und optimiert, sodass alles was gesagt werden muss in drei Minuten passt, gar nicht so einfach!“, so die Radboten.

Andere Teams setzen da wiederum auf Freunde und Bekannte, wie beispielsweise Level 3: „Den Pitch kennen unsere Freundinnen inzwischen wahrscheinlich genauso gut wie wir. Da hilft ja nur üben, üben, üben. Das wird schon sehr spannend, das Ganze in nur drei Minuten live vor der Kamera auf den Punkt zu bringen.“

Cineamo geht da ganz rational und strategisch vor: „Wir besprechen und fokussieren das Ziel, wägen Aufwand und Vorteile ab und entwerfen dann einen Plan, den wir ohne weiteres Zögern in ein Konzeptbriefing überführen.“ Parallel arbeitet das Team fleißig am Präsentationstext, der einige Feedbackschleifen durchläuft.

Ganz entspannt geht das Safeteegolf-Team an den Wettbewerb heran: „Da alles bereits im Kopf abgespeichert ist, bedarf es keiner großen Vorbereitung.“

„Über den Verlag spreche ich gern und viel – doch Fernsehen ist noch mal etwas ganz Besonderes! Dazu noch live! Ich nehme mich also selbst testweise mit dem Handy auf“, nimmt sich Monika vom Darum Verlag vor.

InstiKom setzt ebenfalls auf Coolness: „Natürlich probt man vorab, was man sagen will. Aber am Ende hilft wohl nur locker bleiben und auf das fokussieren, was zählt.“

Ganz genau. Wir wünschen auf jeden Fall viel Erfolg beim Pitchen!

Wie geht ihr mit der Konkurrenz um?

Auch hier sind sich alle Teams im Kern einig: Die Kontrahenten werden weniger als Konkurrenz angesehen, sondern als würdige Mitstreiter!

Die Radboten drücken es sehr treffend aus: „Das sind ebenso starke und innovative Ideen und keine Idee ist direkt miteinander vergleichbar.“ Wohl wahr, jede Businessidee ist von Grund auf unterschiedlich konzipiert und jede verfolgt ein anderes Ziel.

Level 3 sieht den Wettkampf vor allem auch als Möglichkeit, aus den Erfahrungen anderer Start-ups zu lernen: „Wir freuen uns ja erstmal, dass es in Würzburg überhaupt so viele coole Startups gibt. Sonst gäbe es ja auch solche tollen Formate wie den Startup-Preis gar nicht. Klar, den wollen wir jetzt natürlich schon gerne gewinnen, aber hinterher freuen wir uns auch auf den Austausch. Beim Gründen kann ja so viel schiefgehen, da ist es auch super wichtig möglichst viel von den Erfahrungen anderer Startups zu lernen.“

Cineamo zeigt sich sehr zuversichtlich: „Bislang ist Cineamo ein einzigartiges Angebot. Andere Kino-Apps bilden nur das Kinoprogramm ab und bieten den Ticketkauf. Cineamo aber ist eine 360-Grad-Kino-Plattform rund um den Kinobesuch! Wir nennen das ‚Smart Cinema’, um Kinosäle besser auszulasten. Insofern bedeutet dieser Aspekt für uns vorerst Entspannung.“

InstiKom sieht den Wettbewerb auch gelassen: „Letztendlich haben wir alle ganz unterschiedliche Geschäftsideen und Produkte. Ich bin sehr gespannt, was die anderen vorstellen und lasse mich überraschen, wer am Ende das Rennen macht.“

Darum Verlag stimmt mit ein: „Als Konkurrenz sehe ich uns gar nicht. Eher als Wegbegleiter: Selbstständig sein ist mit großer Verantwortung verbunden und ein starkes, großes Netzwerk, vor allem zu anderen Gründern ist hilfreich und wichtig. Ich freue mich also darauf einige endlich mal wieder zu sehen und andere neu kennenzulernen. Also ich hoffe, dazu gibt es Gelegenheit.“

Wir freuen uns auf die innovativen Präsentationen der Teams und wünschen allen Kandidaten viel Erfolg und natürlich auch Spaß!

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Rebecca Hümmer
Rebecca Hümmer betreibt seit 2015 die Agentur hümmer kommunikation in Würzburg. So kann sie sich selbst gut in alle Themen rund um das Gründen hineinfinden und darf regelmäßig hier auf Gründen@Würzburg bloggen.
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