“Leuchtturm der mainfränkischen Start-up-Szene” – Der Cube ist eröffnet!

Damit hat Oberbürgermeister Christian Schuchardt sicher recht: Das Gründerlabor im sogenannten “Cube”, zu deutsch Würfel, sticht optisch und funktionell heraus.

Eröffnung des Cube

Es ist das erste Gebäude des ZDI Mainfranken (Zentrum für Digitale Innovationen), das am 09. Mai im Rahmen des 3. Würzburger Wirtschaftsdialoges, in Betrieb genommen wurde.

Ready to take off?

 

Der Cube steht inmitten der Landesgartenschau, auf der ehemaligen Flugzeug-Startbahn des amerikanischen Militärs.

Klaus Walther im Cube ZDI

Klaus Walther: hocherfreut.
(FB-Leiter Wirtschaft, Wissenschaft, Standortmarketing der Stadt Würzburg)

Heute erinnert daran der Papierflieger, der außen auf dem Gebäude zu sehen ist. Noch symbolträchtiger wird es, wenn erst der Tower, das Ideenlabor, und der Inkubator in einer Linie stehen und somit die drei zentralen Einrichtungen des ZDI komplettieren. Das Ideenlabor ist im Gründungsprozess die erste Stufe, daher steht es am Anfang der Startbahn; im Cube konsolidieren sich die Ideen und erste Prototypen werden ausprobiert. Richtig abheben können neue Start-ups dann im Inkubator – fasten your seatbelts – jetzt geht es grenzenlos weiter.

 

Festakt der besonderen Art

Tilman Hampel zeigt uns den Cube.

Bevor die Rednerinnen und Redner die Bühne betraten, gab es schon den ganzen Tag über Führungen durch das Gebäude; durch Tilman Hampel zum Beispiel, den technischen Leiter. Seine eigene Begeisterung war Grund genug, sich genauer umzusehen: im Inneren ist Platz für Prototypwerkstätten, Start-up-Büros, Coworking-Bereiche und Aufenthalts- sowie Kommunikationsräume. Hier ein Laserdrucker, dort Dämmung aus leichtem Kunststoff, kleine und größere Räume, schließbare Büros und offene Areale – so sparsam der Innenraum mit seinen zwei Ebenen zunächst scheinen mag, so effizient und ausgeklügelt ist das architektonische System.

 

Innenraum des Gründerlabors.

3D-Scanner im Labor des Cube.

Eingangsbereich bei der Eröffnung.

Der Festakt war gleichzeitig der Beginn des 3. Wirtschaftsdialoges, als auch die Eröffnung des Gründerlabors. Es gaben sich OB Christian Schuchardt und Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer die Ehre, gefolgt von Architektin Verena Henne – das rote Band wurde von zehn Personen in noch mehr Einzelteile zerschnitten, das Gebäude wurde konfessionsübergreifend gesegnet (Dekanin Dr. Edda Weise und Domkapitular Günter Putz). Putz prophezeite bei noch strahlendem Sonnenschein zwischen dunklen Wolken zum Ende des Aktes, dass der Regen nun kommen dürfe – und er tat es mit aller Gewalt.

Das rote Band wurde stilvoll zerschnipselt. Foto: Daniel Peter

 

Blumiger Ausklang

Der Wirtschaftsdialog fand glücklicherweise im Innenraum der großen Blumenhalle der Landesgartenschau statt: Das zweite Gründermagazin der Stadt Würzburg lag aus, zum Thema SMART City, das uns in nächster Zeit noch oft begegnen wird, wurde ein Erklärvideo an die Wand gebeamt, die Würzburger Start-ups “Botfriends” und “TEDME” präsentierten sich ebenfalls per Beamer. So fand die Eröffnung des Cube einen thematisch passenden Abschluss.

Blumenhalle der Landesgartenschau bei 3. Würzburger Wirtschaftsdialog.

Alle Bilder ohne Kennzeichnung: (c) Rebecca Hümmer

 

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Rebecca Hümmer
Rebecca Hümmer betreibt seit 2015 die Agentur hümmer kommunikation in Würzburg. So kann sie sich selbst gut in alle Themen rund um das Gründen hineinfinden und darf regelmäßig hier auf Gründen@Würzburg bloggen.
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