iNDTact – Würzburger Startup behauptet sich als Accelerator in Singapur

Würzburg streckt die „Fühler“ aus

iNDTact Workspace: Blick aus dem Fenster in Hochaus in Singapur mit Theke davor auf Marina Bay

Hier lässt sich’s arbeiten: Blick auf Marina Bay aus dem Büro

Singapur: Alleine schon für den Blick aus dem Fenster lohnt es sich …
Der Aufenthalt für Clemens Launer von iNDTact  in Singapur könnte auch sonst kaum erfolgreicher sein.

Seit einem Monat ist das Würzburger StartUp “iNDTact” offiziell Teil des Förderprogrammes des German Accelerator Southeast Asia.

Das heißt: Drei deutsche Jungunternehmen wurden ausgewählt, sich mit der größtmöglichen Unterstützung vor Ort den südostasiatischen Handelsraum zu erschließen. Für Clemens heißt das: als betriebswirtschaftlicher Geschäftsführer pendelt er im Zwei-Wochen-Turnus zwischen der Mainmetropole und der asiatischen Metropole – auf Kosten der eigenen Firma. Reisekosten sind nämlich im Förderprogramm nicht enthalten. Dennoch war für ihn klar: challenge accepted: Innerhalb von nur fünf Monaten muss iNDTact beweisen, dass die vereinbarten KPIs (= key performance indicator zur Messung des Erfolgs der vereinbarten Ziele) umsetzbar sind. In diesem Fall geht es um die Eröffnung einer eigenen Dependance in Singapur und eine schon fertige Anwendung erfolgreich auf den Markt zu bringen.

„Fühlende“ Bauteile

Was muss man sich unter einer solchen Anwendung vorstellen? iNDTact entwickelt, produziert und vertreibt Sensorssysteme im Bereich Bauteil- und Zustandsüberwachung. Das soll als erster Hinweis genügen, mehr Infos gibt’s im Erklär-Video.

Für Entwicklung und Technik ist Dr. Raino Petricevic zuständig. Als Physiker bildet er mit Clemens Launer, dem BWLer, das perfekte Team. Seit ihrer Gründung haben die beiden ihren Sitz im IGZ.

Beste Aussichten

Aussicht auf Marina Bay in Singapur

iNDTact: Als Accelerator im Herzen Singapurs

Obwohl es am Innovations- und Gründer-Standort Würzburg wirklich schön ist, schwärmt Clemens, der gerade zur Ortszeit nachts um 23 Uhr mit einer Schüssel Nudeln als Nacht-Snack in Würzburg angerufen hat, von den Arbeitsbedingungen. Mit Acceleratoren kennt er sich gut aus: Deutsche Bahn, Siemens, Daimler – alle hat iNDTact schon mitgenommen. Das Programm hier in Singapur aber ist unvergleichbar, sagt er. Es gibt Coachings, Experten und Mentoringprogramme – jedes Unternehmen hat einen eigenen Hauptmentor. Und da sind auch die Connector Mentoren, die durch ihr Netzwerk auf Anfrage der deutschen Jungunternehmen direkte Kontakte in die Wirtschaft vermitteln können. “Nicht irgendwohin”, freut sich Clemens, “da fängt auch schon mal ganz oben im Vorstand an”.

lächelnder Mann mit blauer Krawatte

Clemens Launer, CEO bei iNDTact

Eine Erfolgsgeschichte made in Würzburg; wahrscheinlich ab August in fränkisch-singapurischer Co-Arbeit.

Bis dahin sei Clemens neben seinen 12-Stunden-Tagen der herrliche Ausblick aus dem achten Stock mitten im Finanzviertel gegönnt, von wo aus er das Parlamentsgebäude und Marina Bay sehen und vielleicht an Würzburg denken kann.Logo der Firma iNDTact

Hier geht’s zur Webseite von iNDTact.

 

 

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Rebecca Hümmer
Rebecca Hümmer betreibt seit 2015 die Agentur hümmer kommunikation in Würzburg. So kann sie sich selbst gut in alle Themen rund um das Gründen hineinfinden und darf regelmäßig hier auf Gründen@Würzburg bloggen.
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