Menschen werfen Papierflieger, SChild mit Aufschrift ZDI Mainfranken

Open Tower! ZDI – ready to take off

Ideenlabor des ZDI Mainfranken ist eröffnet

Treffpunkt Tower: Hereinspaziert

Ein mega Gebäude mehr auf dem Würzburger Hubland: Der Tower mit dem ZDI Ideenlabor als die erste von drei Stationen des Gründungsprozesses im Zentrum für Digitale Innovationen (ZDI) Mainfranken ist nun für die Öffentlichkeit zugänglich. In Steinwurfweite vom Cube, dem ZDI Gründerlabor und gleichzeitig nächstem Schritt auf der Gründer-Leiter, erhebt es sich vier Stockwerke hoch auf dem derzeitigen Gelände der Landesgartenschau. Auch der Inkubator des ZDI Mainfranken am Unicampus, der letzte Baustein und Brutkasten für digitale Start-ups in den ersten Entwicklungsphasen, lässt nicht mehr lange auf sich warten.

 

Open Gates …

Christian Andersen: Netzwerkmanager des ZDI Mainfranken

… die Türen sind offen; und das werden sie auch bleiben, nachdem die Landesgartenschau vorbei sein wird. Der Tower dient nicht nur dem digitalen und innovativen Fortschreiten der Gründerszene, sondern auch als Treffpunkt für einen ganzen Stadtteil, das Hubland.
Aber langsam – wir machen zusammen einen Rundgang mit einem der ersten „Bewohner“ des Towers, mit Dr. Christian Andersen. Er ist Netzwerkmanager im ZDI Mainfranken.

 

Büchereilandschaft zum Abheben

Erdgeschoss, erste Station: Hier entsteht die Stadtteilbücherei Hubland; auf zwei Etagen, um genau zu sein. Das Untergeschoss gehört auch dazu. Hinter den geschlossenen Türen wird alles aufgebaut, nur mit Christian (und einem Generalschlüssel) kommen wir hinein. Es ist schon gut erkennbar, dass hier keine Bücherei im alten Stil entsteht: Auch die Würzburger #StaBü setzt auf Innovation.

Zukünftiger Heißluftballon in der Stadtteilbücherei

Erklär-Board im Eingangsbereich

Vor der Eingangstür wird auf einer Tafel das Konzept genau erklärt. Versinnbildlicht wird das durch die Installationen eines Heißluftballons und eines Zeppelins mitten in den Räumen; so können die entstehenden Ideen vielleicht besser abheben – wer weiß (hier klicken für einen Artikel über den Architekten Aat Vos)? Vielleicht bis in die Büros des ZDI Mainfranken im ersten Stockwerk.

 

All aboard – es kommt noch mehr

Mehrzweckraum

Ausstellungsraum

Zwar käme jetzt das Ideenlabor, ginge man stringent von unten nach oben; aber muss man sich immer an Konventionen halten? Wir tun es nicht und schauen uns zuerst den zweiten und dritten Stock im Tower an. Nun wird die Grundfläche plötzlich kleiner, denn wir befinden uns im Kern des eigentlichen Turms. Das angegliederte Gebäude reicht nur bis zum ersten Stock, doch hat es auch ein Flachdach, was mit der Tür nach außen perfekt als Terrasse genutzt werden kann.  Der kleine Raum hier ist zwar noch under construction aber schon sehr vielversprechend mit seiner schicken weißen Theke. Er steht später den Bewohnerinnen und Bewohnern des neuen Würzburg Stadtteils zur Verfügung, z. B. für kleine Versammlungen oder für Vereinstreffen. So auch der letzte und dritte Stock. Momentan lässt sich hier in einer Mini-Ausstellung mit Quartiers-Modell nachvollziehen, wie der Prozess der Entwicklung eines völlig neuen Stadtteils aussieht; eine Innovation für Würzburg, die ihresgleichen sucht.

 

Die Dachterrasse mit Blick auf die Landesgartenschau

Hier wird der Tower zum Leuchtturm

Auf der Dachterrasse ganz oben gibt es erst mal einen gigantischen Ausblick über Landesgartenschau und Stadt bis hin zur Festung (Tipp an alle LGS-Besucherinnen und -Besucher: nehmt den Aufzug bis ganz oben, dann spart ihr euch die Treppen). Übrigens ist das nicht die einzige Terrasse: Auf dem Anbau, quasi im zweiten Obergeschoss, gibt’s noch eine (einer der Terrassen kommt übrigens sehr bald erstmals zum Einsatz: Der Gründerstammtisch am 8. August wird hier stattfinden; später mehr dazu

Jetzt geht’s mit Christian Andersen in das Herzstück: Das ZDI Ideenlabor!

Vorbei an zwei kleine Büroräumen, steht man im einem offenen, einladendem großen Raum – oder sind es doch viele mehrere kleine Zimmer? Kaum etwas MUSS hier, aber es KANN so einiges: Regale und Bänke haben Rollen, das andere Mobiliar und sogar Zwischenwände sind beweglich.

Vielfältig nutzbare Workplaces

Alles da: Sitzsäcke, Ideenbretter, Whiteboards und und und …

Dir kommt hier ein individueller Geistesblitz? Setz dich mit dem Laptop auf einen Sitzsack! Du brainstormst gerne im Team? Schnapp dir die Ideenbretter und skizziere mit bunten Farben, was ihr denkt! Du willst Feedback für deine Überlegungen? Wirf es doch gleichzeitig mit deinem Smartphone auf alle vier Monitore, so dass es in jedem Workplace gesehen werden kann!

 

Fasten your seatbelts

Schon die Entscheidung, WIE man hier arbeitet, gleicht einem kreativen Prozess. Wer denkt sich so etwas aus? „Die komplette Aufteilung und Einrichtung ist mithilfe von Design Thinking entstanden. Feedback zu dem ersten Ideenlabor-Prototypen aus Pappkarton wurde dann in einem Design Thinking-MeetUp eingeholt, das ab jetzt regelmäßig im Ideenlabor stattfinden wird“, erklärt Christian und zeigt das innenarchitektonische Modell ‚in a nutshell‘.

ZDI im Pappkarton

Ideen auf Brettern

Die Möbel, die individuell für diese Räume angefertigt und entworfen sind, gehen auf Tobias Greissings Konto: Er ist  einer der beiden Design Thinker am ZDI, aber auch Produktdesigner und Erfinder der Ideenbretter. Diese sogenannten Ideenbretter passen vom Namen her natürlich gut ins Ideenlabor. Und tatsächlich werden die flexiblen Whiteboards in allen möglichen Größen wohl rege genutzt, sieht man sich das ein oder andere Kunstwerk darauf an, und stehen keineswegs in Widerspruch zu den digitalen Devices.

 

Rollband rückwärts

Die Architektur des ZDI Ideenlabors im Tower sorgt durch die zahlreichen Fenster vor allem für helle Räume – wie sonst sollte einem auch ein Licht aufgehen. Das wiederum ist nicht den kreativen Köpfen von heute geschuldet, sondern der ursprünglichen Funktion des Towers: Natürlich sind Anglizismen derzeit schick, doch „Tower“ heißt unser Gebäude hier, weil es die Funktion des Aussichtsturm auf dem Militärflugplatz der US Army genau an dieser Stelle hatte und auf internationalen Flughäfen heißen diese Türme nun einmal Tower. Seine Wurzeln gehen bis ins Jahr 1924 zurück, als der Grundstein für den Turm auf dem Unterfränkischen Flughafen gelegt wurde. Der Neubau von heute wurde in nur einem Jahr realisiert und am 2. Juli 2018 feierlich eröffnet.

Ladies und Gentlemen: Der Tower!

Ticket, bitte

Wer hätte 1924 gedacht, dass dieser Flugturm einmal ein Treffpunkt für die mainfränkische Gründerszene sein wird? Gründerinnen und Gründer, die nebenan im Cube, dem ZDI Gründerlabor, sitzen, können jederzeit in den Tower, wenn es für die Ideenfindung mal eine andere Umgebung sein soll. Doch auch die ZDI-Netzwerkpartner oder komplett Externe haben die Möglichkeit, sich für Veranstaltungen im ZDI Ideenlabor einzumieten. Ansprechpartner ist – na, wer schon? – Dr. Christian Andersen.

 

Noch Snacks?

Es gibt noch so viel mehr zu erwähnen: Die Küche mit Kaffeebar, die unaufdringlichen Deckenlampen, die Nähe zu den Supermärkten gleich nebenan, die Gemütlichkeit … Wenn ihr noch mal checken wollt, wie das mit dem Abheben als Start-up in Würzburg funktioniert, kommt hier am Ende noch das Erklär-Video.  Ansonsten schaut einfach beim Gründerstammtisch am 8. August #grüstawü ab 19:00 Uhr rein – es gibt Wildscheinbratwürste, nette Gesellschaft und Networking mit vielen Gründerinnen, Gründern und der Würzburger Szene. Viel Spaß!

 

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Rebecca Hümmer
Rebecca Hümmer betreibt seit 2015 die Agentur hümmer kommunikation in Würzburg. So kann sie sich selbst gut in alle Themen rund um das Gründen hineinfinden und darf regelmäßig hier auf Gründen@Würzburg bloggen.
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